Wir im besten Alter, Februar 2008
Man könnte sie direkt als Volkskrankheit bezeichnen, denn bei ca. 35 Millionen Menschen in der Bundesrepublik kann radiologisch eine Arthrose nachgewiesen werden, so Dr. Bernd Schuhmacher, von der Klinik am Zuckerberg, Braunschweig.
Davon liegt bei fast der Hälfte der Patienten eine manifeste und dringende behandlungsbedürftige Gelenkerkrankung vor, die im späteren Stadium chronische Schmerzen bis zur Bewegungsunfähigkeit verursacht. Unter Arthrose versteht man eine Verschleißerkrankung der Gelenke. Das Gleichgewicht zwischen Knorpelaufbau und Knorpelabbau des Körpers ist gestört- ein Prozess, der einen irreversiblen Gelenkschaden mit chronischen Schmerzen zur Folge hat, wird er nicht rechtzweitig diagnostiziert und behandelt.
Die Knochenenden jedes Gelenkes sind mit Knorpel überzogen. Dabei verleihen unter anderem horizontale und vertikale Kollagenfasern dem Gelenk eine sehr elastische und glatte Oberfläche. Diese Schicht ermöglicht durch ein reibungsloses Gleiten die uneingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke und hat zusätzlich noch "Stoßdämpferfunktion". Die Gelenkinnenhaut produziert die so genannte "Gelenkschmiere", Nahrungsbestandteile für den Knorpel, mit denen die Knorpeloberfläche benetzt wird. Jede Bewegung des Gelenkes "massiert" die Gelenkschmiere förmlich in den Knorpel ein. Ein Mangel an Bewegung bedeutet demnach eine Unterernährung des Knorpels, der seine Schutz- und Gleitfunktion nicht mehr optimal ausüben kann. Aber auch kleine Verletzungen durch Über- und Fehlbelastung können zu Rauhigkeit und zunehmenden Abrieb der schützenden Gleitschicht führen. Im Endstadium diese Abriebprozesses reibt der Knochen auf Knochen- ein sehr schmerhafter Zustand für den Patienten.
Zu Beginn jeder exakten Diagnose steht das ausführliche Gespräch des Arztes mit seinem Patienten über spezielle Lebensumstände, die genaue Symptomatik der Gelenkbeschwerden etc. Im Anschluss erfolgt die klinische Untersuchung, je nach individuellem Krankheitsbild und Notwendigkeit, mit Hilfe von Röntgenbildern, Kernspintomographie oder auch durch eine Arthroskopie, bei der direkt in das Gelenk hineingeschaut werden kann. Um die eingeschränkte Beweglichkeit des Gelenkes wiederherzustellen, bietet das Zentrum für orthopädische Chirurgie und Sporttraumatologie der Klinik am Zuckerberg je nach Indikation verschiedenste konservative und operative Therapien an.
Neue Peiner Woche, 24.02.2008
Venenentzündung, geschwollene Beine und Krampfadern sind häufige Folge ein chronisch venösen Insuffizeinz. Ein großer Teil der Bevölkerung ist davon betroffen.
Augrund defekter Venenklappen, die normalerweise für den Rückfluss des Blutes sorgen, staut sich das Blut in den tiefer liegenden Venen. Um gefährliche Erkrankungen wie eine Thrombose oder sogar eine lebensbedrohliche Lungenembolie effektiv vorzubeugen, wird in vielen Fällen ein spezifischer oerativer Eingriff dringend notwendig.
In den Händen eines erfahrenen Spezialisten ist die minimal invasive Lasermethode ein wenig belastendes und nachhaltig wirksames Operationsverfahren zur planvollen Ausschaltung von Varizen, das zu besten Ergebnissen führt. Optimale Voraussetzung für die Qualität einer Laser- OP ist ein Facharzt für die Chirurgie und Gefäßsonographie, damit jedes Risiko für den Patienten ausgeschaltet und ein sehr gutes medizinsiches Ergebnis gewähleistet werden kann.
In der Klinik am Zuckerberg behandlet seit Jahren der erfahrene Chirurg Dr. Di Grazia mit seinem umfangreichen Now- how in Lasertechnologie einfachere und komplizierte Formen der Varikosis. Dr. Di Garzia ist einer der wenigen Spezialisten für Chirurgie und Diagnose von Gefäßerkrankungen Norddeutschlands. Vorteil der minimal invasiven Laser- OP durch einen kompetenten Spezialisten: Der Patient ist als bald wieder arbeitsfähig, er kann bereits nach wenigen Tagen Sport treiben, und selbst das lästige Tragen der Kompressionsstrümpfen entfällt nach kurzer Zeit.
Wolfenbütteler Schaufenster, 17.02.2008
Schnelle und sichere Hilfe bei starken Blutungen; Operation mit dem Goldnetz in 90 Sekunden, Prof. Dr. med. Gerhard Grospietsch führt diese neue Methode in der Klinik am Zuckerberg in Braunschweig durch.
Bei der Behandlung von Blutungsstöhrungen blieb früher oftmals nichts anderes übrig, als die Gebärmutter zu entfernen, wenn eine hormonelle Therapie keinen Erfolg hatte. „Es gibt eine schonender Methode“, erklärt Prof Dr. med. Gerhard Grospietsch der Klinik am Zuckerberg in Braunschweig.
„Verlängerte und verstärkte Monatsblutungen schränken die Lebensfreude vieler Frauen erheblich ein und beeinträchtigen nachhaltig ihre Aktivität. Problematisch wird es dann, wenn die Blutungen zu lange dauern und viel zu stark sind, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Hier spricht der Gynäkologe von einer Hypermenorrhoe bzw. Menorrhagie. Wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten führen Sie zu einem hohen Blutverlust und kann dabei zu Eisenmangel und sogar zu Depressionen führen. Verschiedene Ursachen wie zum einen organische oder dysfunktionelle Ursachen. Infektionen, Nebenwirkungen von Medikamenten, Erkrankungen der Gebärmutter wie Myome oder Polypen sind oft Auslöser der ungewöhnlich starken Blutungen. Als häufigste Ursache allerdings gilt die Störung des Hormonhaushaltes, besonders bei Frauen kurz vor der Menopause. Ein neues Verfahren, "Goldnetz- Methode“, zum Beispiel die Nova- Sure- Methode, kann die Patientin in kürzester Zeit sanft, effektiv und nahezu ohne Risiken von ihren starken Blutungen befreien.
Bisherige Therapien und ihre Nachteile
Die medikamentöse Therapie mit der Gabe von Hormonen greift nur in etwa 50% der Fälle und muss mit allen Nachteilen einer Dauermedikation ständig fortgeführt werden.
Bei der chirurgischen Methode der Ausschabung (Kürettage) wird die obere Schicht der Gebärmutterschleimhaut unter Vollnarkose abgeschabt, meistens treten die starken Blutungen nach einigen Monaten wieder auf.
Die Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter) ist eine definitive Lösung, allerdings ein umfangreicher operativer Eingriff unter Vollnarkose mit allen Risiken einer großen Operation, anschließendem Krankenhausaufenthalt und einer langen Genesungszeit bis zu etwa 6 Wochen. Hat die Patientin keinen weiteren Kinderwunsch mehr, kann der minimal chirurgische Eingriff der Endometriumablation durchgeführt werden. Bei der hysteroskopischen Endometriumablation entfernt der Gynäkologe die Gebärmutterschleimhaut mittels Elektrochirurgie oder Laserchirurgie unter Sicht. Der Eingriff ist schwierig, dauert bis zu einer Stunde unter Vollnarkose und sollte nur von einem Spezialisten durchgeführt werden. Es kann zu Infektionen oder einer Verletzung der Gebärmutter kommen. Die für den Therapieerfolg notwendige Gabe bestimmter Hormone mit den bekannten Nebenwirkungen ist ein weiterer Nachteil dieser Methode.
„Doch zunächst muss immer die Ursache der Blutung geklärt werden“, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Bei jeder Blutungsstöhrung müssen bösartige Veränderungen und Krebsvorstufen ausgeschlossen werden. Die Spiegelung der Gebärmutter bei der eine Gewebeprobe entnommen wird, gibt Aufschluss über den vorliegenden Befund.
Sanfte und schnelle Hilfe durch das „Goldnetz“
„Das Goldnetz- Verfahren ist ein neues und sehr sanftes Verfahren, bei dem die Gebärmutterschleimhaut durch Hochfrequenzstrom in nur wenigen Sekunden verödet wird“, so Prof. Dr. med. Grospietsch. Das Goldnetz wird im Uterus entfaltet und passt sich dabei entspannt in Länge und Breite individuell der Gebärmutter der Patientin an. Unter ca. 90 Sekunden Hochfrequenzenergie wird das Endometrium verödet und das abgestorbene Gewebe entfernt. Diese Ablationstechnik lässt sich unter örtlicher Betäubung oder unter Vollnarkose schnell, einfach und sicher durchführen. Die Endometrium- Zellschicht wird dabei komplett entfernt, um zukünftige Blutungen zu verhindern. Diese Methode empfiehlt sich für Frauen in der Prä- Menopause mit abgeschlossenem Kinderwunsch und sehr starken Monatsblutungen. Die Resultate sind exzellent. Nach nur einem Tag Genesungszeit können die Frauen in der Regel wieder ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Wir im besten Alter, Januar 2008
Ärzte, die sich dem Fachgebiet des Enddarmkomplex verschrieben haben, müssen über eine umfangreiche Erfahrung verfügen, die sich mit Problemen im Bereich der intimsten Körperstelle praktisch ausliefern, einfühlsam zu beraten.
Vorallem sollten die behandelnden Ärzte geduldig sein und ihren Patienten zu hören können. Das heißt, ein ausgesprochen vertrauensvolles Verhältnis zwischen Patient und Arzt ist für die Diagnose und Therapie der Enddarmerkrankung unerlässlich. In jedem Fall ist eine sorgfältige Abklärung des Krankheitsbildes anhand einer eingehenden Befragung des Patienten durch den Spezialisten für eine verlässliche Diagnose und die richtige weiterführende Therapie von entscheidender Bedeutung. Schließlich wird sich eine adäquate Behandlung nach den möglichen Ursachen und Begleiterkrankungen richten. Hier bildet das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient eine wichtige Grundlage.
Eine verbreitete und mitunter sehr schmerzhafte Erkrankung im Bereich des Enddarms ist die so genannte Analfissur, ein teils oberflächlich, teils tief reichender Einriss der Haut des Analkanals vor dem Übergang in die Darmschleimhaut. Bei pathologisch- anatomischen Untersuchungen fand man Variationen der Gefäßversorgung bis hin zum Fehlen eines arterielen Astes. Dies könnte die Ursache für die Entstehung und das Fortbestehen der schmerzhaften Analfissur sein. Letztendlich spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. So fällt häufig bei der Untersuchung ein deutlich erhöhter Tonus des Schließmuskels auf. das Leitsymptom der Analfissur ist der heftige Schmerz während und unmittelbar nach dem Stuhlgang.
Zur Behandlung der Analfissur stehen nicht nur invasive Verfahren zur Verfügung. Konservativ werden Fissuren mit ballastststoffreicher Nahrung, Sitzbädern und örtlich angewandten Schmerzmitteln behandelt.
Nähere Informationen erhalten Sie von Herrn Dipl.- Med. Wilfried Heß, Facharzt für Chirurgie, Spezialgebiet: Schilddrüsenchirurgie, Proktologie (Erkrankungen des Enddarmkomplexes) in der Klinik am Zuckerberg.
Neue Peiner Woche, 24.02.2008
Erkrankungen des Enddarms sind ein weit verbreitetes gesundheitliches Problem. Leider handelt es sich bei Enddarmerkrankungen noch immer um ein verdrängtes und sensibles Tabuthema für die Betroffenen, dabei könnten die Patienten auf der Grundlage eines vertrauensvollen Verhältnisses zwischen Arzt und Patient mit der richtigen Diagnose und Therapie schnell und zuverlässig von ihren schmerzhaften Beschwerden befreit werden.
Diplom Mediziner Wilfried Heß behandelt als langjährig erfahrener Spezialist für die Proktologie (Erkrankungen des Eddarmkomplexes) sachkundig, effektiv und nachhaltig und versteht sich als Vertauter seiner Patienten.
In der Klinik stellen sich täglich Patienten mit unterschiedlichen Krankheitsbildern vor:
Abzesse (Vereiterungen), Ekzeme, Fissuren (Risse in der Analhaut, akut oder chronisch), Fisteln, Vorfälle der Darmschleimhaut, Thrombosen der Analvenen, Feigwarzen, Hämorrhoiden, Infektionen (Gonorrhoe, Herpes), gutartige und bösartige Tumoren.
Eine gründliche und umfassende Untersuchung durch einen erfahrenen Spezialisten ist daher unerlässlich.